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Sicher im eigenem Heim

Im Krisenfall stellt sich die Frage. Flucht oder bleiben? Bug-in oder Bug-out. Die Survival- und Preppercommunity teilt sich gerne in die beiden extreme. Doch warum das eine oder das andere? Wir sind auf alles vorbereitet. Diese Seite zeigt einige Strategien und Handlungsempfehlungen auf. Wann igelt man sich Zuhause ein und wann beginnt man mit der Flucht.

Welche Katastrophen gibt es und welche Handlungs-empfehlungen haben wir erstellt?

Diese Tabelle zeigt die möglichen Katastrophen und Krisenereignisse. Wir analysieren wann eine Flucht ratsam ist und wann sollte man Zuhause bleiben?

Diese Tabelle listet natürliche Katastrophen auf:

Diese Tabelle zeigt von Menschen verursachten Katastrophen auf:

Die Diskussion ob sich Zuhause einigeln (Bug-in) oder die Flucht (Bug-out) das richtige ist, ist aus unserer Sicht schwer. Es kommt immer auf die persönliche Situation an. Reden wir von einem durchtrainierten Prepper der Solo unterwegs ist? Oder reden wir wie in den meinsten Fällen von beliebig schweren Familien. Oma, Opa? Alle gut zu Fuß? Medikamente notwendig? Wir können uns so viele Situationen vorstellen, da es für einen persönlich und die liebsten um einen herum besser ist Zuhause zu bleiben. Lasst euch nicht verrückt machen von entweder oder. Wir richten uns für ein Krisenszenario Zuhause ein. Sollen wir flüchten müssen, ist die nötige Ausrüstung griffbereit.

Bug-in. Wie anfangen?

Sich und seine Familie auf Notfälle vorzubereiten wird nicht nur von den Behörden ständig gefordert, sondern es gebietet auch der Gesunde Menschenverstand. Unsere Logistikketten sind auf die Stunde genau eingespielt. Keine Lagerhaltung, schnelldrehende Produkte und wohlmöglich KI die den Verbrauch in einer Filiale noch vorausberechnet.

Doch was passiert wenn der LKW mit Waren an dem Tag nicht kommt? Sehr schnell wirken die Regale leer und es gibt in den Supermärkten kein Lager mehr. Was weg ist ist weg!

Dann doch lieber im Vorfeld einen Notvorrat anlegen.

Wie das geht, zeigen wir euch hier.

  • Nicht alles auf einmal kaufen. Stück für Stück fällt nicht auf

  • Lagermöglichkeiten

  • Kosten

  • Notvorrat für 10 Tage

  • 2 Liter Wasser pro Person und Tag

  • Lagerung beachten. Evtl. gibt es keine Strom für den Kühlschrank

  • Lebender Vorrat

  • Nur das kaufen und verwenden, was Ihr sonst so verbraucht

  • Denkt auch an die Haustiere

Sicherheit

Der grundlegendste Baustein ist „Sicherheit“. Was bringt es dir und deiner Familie in einem erbebensicheren, atomschlagsicheren Untergrundversteck zu sein, wenn du jeder zeit befürchten musst ausgeraubt oder ermordet zu werden. Oder das Haus in dem du dich in Sicherheit bringen möchtest vom Einsturz gefährdet ist. Ich wisst worauf ich hinaus will. Sucht euch ein Sichere Unterkunft. Das muss auch nicht immer euer Zuhause sein.

1. Wärme

Unsere Priorität liegt zum einen auf eine trockene und warme Behausung. Ihr wollt bei einem Stromausfall einige Tage überleben? Das geht nur wenn ihr Zugang zu Wärme habt. Unterschätzt das nicht.

  • Pullover / Jacken und Decken. Damit lassen sich auch in Räumen leben

  • Notfall Ofen. Siehe auch Teelichtofen. Min. 2x haben wir bei einer großen Familie im Lager

  • Notfall Gasheizung. Nicht ganz günstig in der Anschaffung, kann aber mit einer Campinggasflasche betrieben werden. Auch für Innenräume geeignet.

  • ACHTUNG: Kein offenes Feuer in Innenräumen. Brand- und Erstickungsgefahr.

2. Unterkunft

Und wieder wiederholt sich die Prioritätsliste. Wärme. Ihr braucht einen Ort an dem Ihr Trocken seid und es Warm habt. Wenn das nicht gegeben ist alles andere zweitrangig.

3. Wasser

Die zweite Priorität liegt auf Trinkwasser. Es sind 2L pro Person und Tag vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlen. Das sind 20L Wasser für 10 Tage für eine Person.

  • Trinkwasser in Flaschen, Kisten und Kanister

  • Wasserfilter zur Wasseraufbereitung

  • Wasseraufbereitungstabletten

  • Genügend Kanister und Wasserbehälter zum Speichern. z.B. nach einem Stromausfall ist die Wasserversorgung noch ca. 24 Std. möglich.

  • Wasserfiltersystem. Eigenbau oder gekauft. Habt Ihr die Möglichkeit Regenwasser zu filtern und zu speichern? Denkt darüber nach.

Habt ihr genügend Wasser? Nicht nur zum Kochen, sondern auch etwas für die persönliche Hygiene. Es wird empfohlen 2 Liter pro Person / pro Tag zu lagern. Das sind 1,5 Liter Wasser zum Trinken und 0,5 Liter für die Nahrungszubereitung. Bei Personen mit einem Alter von über 65 Jahren erhöht sich die Getränkezufuhr auf 2 Liter pro Person und Tag. Ebenso ist der Bedarf bei Kindern (keine Säuglinge) entsprechend geringer. Ca. 1 Liter pro Person und pro Tag.

4. Nahrung

Nachdem Wasser und Wärme gesichert ist, kommen Nahrungsmittel. Als Faustformel gilt ca. 2.000 bis 2.200 kcal pro Person und Tag. Besorgt euch Lebensmittel für euren Notvorrat, die Ihr auch im normalen Alltag esst. Nicht etwas kaufen, nur weil es günstig ist. Kauft das, was Ihr auch sonst so verwendet. Baut eurer Vorrat Stück für Stück auf. Erst 3 Tage, 10 Tage, 2 Wochen usw.

Nicht alle vertragen auch alles! Denkt an Unverträglichkeiten oder an Vegetarische, Vegane Ernährung von Familienmitgliedern.

Denkt auch an die Haustiere.

5. Hygiene und Ausrüstung

Als nicht unwichtige Punkte möchten wir auch noch Hygieneartikel und Ausrüstung beschreiben. Was ist wichtig für das Bug-in?

  • Erste Hilfe Set und Medikamente

  • Schmerzmittel

  • Seife und Desinfektionsmittel

  • Wunddesinfektionsmittel

  • Medikamente gegen Grippe, Durchfall

  • Sonnencreme und Gegen Hautverbrennungen

  • Pinzette

  • Zahnbürste, Zahncreme

  • Toilettenpapier und Küchenpapier

  • Müllbeutel

  • evtl. Feuerlöscher, Löscheimer, Kübelspritze

  • Kerzen, Teelicht, Streichhölzer, Feuerzeug

  • Taschenlampe mit Reservebatterien

  • Notfallradio (Kurbelradio)mit Reservebatterien

6. Informationen

Ihr habt euch entschlossen euch und eure Familie Zuhause einzuigeln. Die Notsituation wird Zuhause abgewartet. In vielen Situationen ist das der beste Weg. Seit aber immer offen für eine sich ändernde Lage. Informationen können über TV und Radio ausgegeben werden. Ein Kurbelradio ist in dieser Situation die richtige Wahl.

 

7. Aktionsplan / Strategie

Was mache ich wenn was passiert? Wohin gehen wir wenn? Was mache ich wenn das nicht funktioniert? Macht für euch einen Aktionsplan und mach euch Gedanken für einen Plan B. Und auch für einen Plan C. Nicht alles wird so funktionieren wie Ihr euch das denkt und nicht alles folgt dem Lehrbuch. Es ist ungemein wichtig sich Strategien, Handlungsoptionen und Möglichkeiten zu überlegen wenn man die Zeit dafür hat. Es könnte sein Ihr seit gezwungen unter Zeitdruck euch zu entscheiden. Da ist es Ratsam sich schon mal Optionen zu überlegen.

Das sind die Themen die Ihr beim Bug-in im Blick haben solltet.

Doch jetzt werden wir konkret. Was brauchen wir für den Punkt „Wasser und Nahrungsmittel“ in einem Bug-in Szenario? Wie gehe ich Schritt für Schritt vor?

 

Nicht alles auf einmal kaufen.

Stück für Stück fällt nicht auf

Als richtiger Stealth-Prepper wollen wir auf keinen Fall auffallen. Haufenweise Tüten nach dem Wocheneinkauf sollte nicht auffallen. Aber wenn Ihr mit 10x Kanister Wasser in eure Wohnung lauft, fällt das der Nachbarschaft auf. Besser, immer ein Stück der Liste bei jedem Einkauf mitnehmen.

 

Lagermöglichkeiten

Wer nicht die Lagermöglichkeiten hat, braucht sich auch keinen Jahresvorrat anzulegen. Bedenkt aber das überall in der Wohnung oder im Haus die Möglichkeit von Vorräten zur Verfügung stehen. Beachtet bei der Lagerung auch die Möglichkeit von einem Stromausfall. Sind eure Nahrungsmittel ohne Kühlung haltbar? Könnt ihr diese ohne Strom zubereiten und verzehren?

 

Kosten

Ebenso die Kosten. Es macht keinen Sinn alles auf einmal zu beschaffen. Ganz ehrlich, dass kann sich doch kaum einer leisten. Macht es Stück für Stück. Das fällt nicht auf und eure Investition werden über einen langen Zeitraum verteilt.

 

Notvorrat für 10 Tage

Doch wie Anfangen? Beschafft euch im Ersten Schritt für eure Personenanzahl genügend Notvorräte für 3 Tage. Im Anschluss für eine Woche und das Ziel sollte auf alle Fälle sein, euch für 10 Tage komplett selbstständig zu versorgen. Aus unserer Sicht macht es keinen Sinn erst mal Getreideprodukte für 4 Monate zu besorgen. Dann 1000 Liter Frischwassertank und so weiter…

2 Liter Wasser pro Person und Tag

Wasser ist gleich auf Punkt 3. Direkt nach Sicherheit und Unterkunft. Ohne Essen könnt Ihr gut einen langen Zeitraum überstehen. Ohne Wasser wird es schwer. Wir reden von Trinkwasser. Nicht in allen Szenarien ist eine Wasserversorgung sichergestellt. Somit legt ein Augenmerk auf die Trinkwasserversorgung. Ebenso könnt ihr mit dem Wasser kochen und vergesst nicht eure persönliche Hygiene. Sollte die Notsituation eine weile anhalten ist das unerlässlich.

 

Lebender Vorrat

Nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch aus eigener Erfahrung können wir euch nur raten den Notvorrat ständig zu verbrauchen und neu aufzufüllen. Geht nach dem FIFO Prinzip vor. Was zuerst reinkommt, wird auch zuerst aufgebraucht. Und lagert nur Sachen, die Ihr auch sonst essen würdet. Es bringt nichts 5 kg Corned Beef in Dosen zu kaufen, wenn Ihr diese nicht essen könnt. Kauft das was euch Schmeckt, das was ihr Verwendet.

Wir haben einmal 10 kg Nudeln als Super Angebot gekauft. Niemand in der Familie hat diese gegessen. Somit gleich wieder alles entsorgt.

 

 

Denkt auch an die Haustiere

Von vielen gerne vergessen. Denkt auch an die Haustiere. Wasser mit einkalkulieren und genügend Futter einplanen. Auch hier, nicht das was günstig ist einlagern, sondern was auch von den Haustieren gefressen wird

Lest doch meinen Artikel über günstige Sachen vor der Krise. Blog-Artikel.

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